Kurz gesagt
- Den größten Teil der Arbeit sieht man später nicht: Aushub und Unterbau.
- Hanglage, schwerer Boden, enge Zufahrt und die Entsorgung des alten Belags erhöhen den Aufwand.
- Ein seriöser Preis ist erst nach einer Besichtigung möglich.
- Vergleichen Sie Angebote Position für Position, nicht nur die Endsumme.
Warum es keinen Pauschalpreis pro Quadratmeter gibt
Ein Preis pro Quadratmeter klingt einfach, sagt aber wenig: Er hängt davon ab, was darunter und drumherum passiert. Eine ebene Fläche mit guter Zufahrt und neuem Unterbau auf festem Boden ist etwas völlig anderes als eine Einfahrt am Hang, bei der erst alter Beton raus muss.
Die sieben Kostenfaktoren
- Größe und Form: Viele Ecken, Rundungen und Anschlüsse bedeuten mehr Zuschnitt.
- Aushub und Entsorgung: Alter Belag, alter Unterbau und Boden müssen raus und entsorgt werden.
- Unterbau: Eine befahrene Einfahrt braucht eine deutlich stärkere, gut verdichtete Tragschicht als ein Gartenweg.
- Gelände: Am Hang kommen oft Abstützung, Stufen, Mauern oder zusätzliche Entwässerung dazu.
- Entwässerung: Gefälle, Rinnen und Abläufe, damit Wasser nicht zum Haus läuft.
- Zufahrt für Maschinen: Kommen Minibagger und LKW nicht nah genug heran, wird mehr von Hand gearbeitet.
- Material: Betonpflaster, Naturstein, Format, Farbe, Verlegemuster und Randsteine.
Wo sich Sparen später rächt
- Zu dünner oder schlecht verdichteter Unterbau: Es entstehen Spurrillen, Steine sacken ab.
- Kein oder falsches Gefälle: Pfützen bleiben stehen, Wasser läuft an die Hauswand.
- Fehlende Randeinfassung: Die Steine wandern mit der Zeit auseinander.
Eine Einfahrt wird täglich befahren – ein paar Jahre länger Ruhe sind meist mehr wert als ein etwas niedrigerer Preis.
So vergleichen Sie Angebote
- Ist der Unterbau beschrieben – Material und Stärke?
- Sind Aushub und Entsorgung des alten Belags enthalten?
- Sind Randsteine, Rinnen und Anschlüsse ans Haus aufgeführt?
- Ist es ein Festpreis oder wird nach Aufmaß abgerechnet?
- Wie lange dauert die Arbeit, und welche Gewährleistung gilt?
Versickerung und Abwassergebühr
In vielen Gemeinden richtet sich die Abwassergebühr auch nach der versiegelten Fläche auf dem Grundstück. Wasserdurchlässige Beläge wie Rasengittersteine, Sickerpflaster oder Pflaster mit breiten Fugen können sich deshalb lohnen. Ob und wie Ihre Gemeinde das berücksichtigt, erfahren Sie dort.
So machen wir es
Wir sehen uns Ihre Einfahrt kostenlos vor Ort an und schicken Ihnen innerhalb von 48 Stunden ein schriftliches Festpreis-Angebot, in dem Unterbau, Entsorgung und alle Arbeiten aufgeführt sind. Eine typische Einfahrt mit 30 bis 80 m² ist je nach Untergrund in etwa 3 bis 7 Arbeitstagen fertig. Mehr dazu auf unserer Seite Pflasterarbeiten & Einfahrten.
Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Regeln können je nach Gemeinde abweichen – im Zweifel fragen Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde nach.
